Ich habe nach medizinischem Cannabis gefragt – und das ist passiert…

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich einen so leichten MS Verlauf habe. Ich renne wirklich jeden Tag in größter Demut herum, denn ich weiß, dass es nicht allen Menschen mit MS so gut geht wie mir, auch wenn wir, also die Menschen mit einem leichten MS Verlauf, zum Glück immer mehr werden.

Aber auch ich bin deswegen leider nicht immer und zu jeder Zeit frei von Beschwerden. Das wäre ja auch zu schön. Es ist schon okay, dass da immer mal wieder was aufploppt – vor allem passiert das ja dann, wenn ich mir viel zu viel auf den symbolischen Teller packe und vor Arbeit, Stress und Sozialleben kaum noch meinen Namen buchstabieren kann.

Und nun war es also mal wieder so weit:

Ich raste auf der Überholspur dahin, während mein Körper auf dem letzten Loch pfiff. Jeder Mensch mit MS hat ganz andere Symptome, und bei mir sind es vor allem schreckliche Verspannungen im Rücken, die bis in meinen linken Arm und mein linkes Bein ausstrahlen. Es fühlt sich dann an, als ob diese Körperteile nicht so richtig zu mir gehörten, als hätte man sie einmal abgeschnippelt und dann wieder mit Sekundenkleber festgeklebt. Hält zwar, aber macht halt nur so halb, was es soll. 

Schmerzen bei MS
Picture by Erik Schütz // GoodBY

Ich habe zum Glück gute Strategien entwickelt, um nicht sofort in Panik vor einem neuen Schub zu verfallen. Ich denke nicht, dass ich einen Schub habe. Ich fühle mich nicht so und ich würde mich auch extrem wundern, da ich mittlerweile wirklich einfach konsequent Situationen meide, die bei mir höchste Schubgefahr darstellen. Ja, ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören.

Nun aber hatte mein Körper wieder mal beschlossen, die Bremse zu ziehen. 

Die Verspannungen wurden täglich schlimmer. Ich machte Rückenübungen, saß als einzige wie eine 80-jährige Oma im Co-Workingspace auf einem quietschblauen Wackelkissen * (Flirtfaktor gleich null, ich sags dir), benutzte wärmende Cremes und ABC Pflaster. Ging zur Physiotherapie. Joa, alles nice to have – aber alles leider nicht wirklich langfristig effektiv.

Ich hörte mich also – unter anderem auf meinem Instagram und meinem Facebook Kanal – nach Meinungen und Tipps um. Was kann ich tun, wenn mich Rückenschmerzen bei MS quälen?

Die Antwort kam prompt, sie kam immer wieder und immer laut: Medizinisches Cannabis.

„Samira, frag deinen Neurologen nach medizinischem Cannabis“.

Es klang wunderbar (viel zu medizinischem Cannabis erfährst du auch in diesem langen Interview von mir und Dr. Katharina Ottes bei Klassikradio!). Es klang genau nach dem, was ich meinem Körper geben möchte: Ein nicht invasives, natürliches Medikament, das ihm dabei hilft, mal – im wahrsten Sinne des Wortes – ein bisschen locker zu lassen. Das meinem Körper dabei hilft sich endlich aus dieser energieraubenden Verspannung zu lösen, gegen die ich schon so lange kämpfe.

Doch gleichzeitig wurde mir ein bisschen mulmig: Ich würde jetzt also meinen Arzt nach Cannabis fragen. 

Oh je. Aber irgendwie auch: Ja, warum zur Hölle denn nicht? Ich habe MS, ich habe extreme Verspannungen. Da ist Cannabis tatsächlich angezeigt. Da soll Cannabis tatsächlich helfen und Erleichterung bringen und Lebensqualität schenken. Ich will das: Hilfe und Lebensqualität. Ich will weiter so liebevoll und gut mit meinem Körper umgehen, will nicht nur Pille schlucken und Schmerz platt drücken und wegmachen. Ich möchte im Einklang mit der Natur leben, ja, verdammt. Nenn mich doch einen Hippie!

MS Alltag
Picture by Erik Schütz

Also ging ich zum Arzt – akut, ohne Termin. In meine Neurologiepraxis, in der man mich schon seit über fünf Jahren kennt.

Ein bisschen nervös war ich, so wie bei einer Polizeikontrolle, bei der man aufgeregt ist, obwohl man nichts ausgefressen hat.

„Frau Mousa, leider ist ihr behandelnder Arzt nicht da, sie müssen zur Kollegin“. Na toll. Das erste mal bei einer neuen Ärztin, und gleich haue ich sie nach Cannabis an, schoss es mir durch den Kopf. Ich wartete, dann kam ich dran. Eine Frau um die vierzig, sie wirkte aufgeschlossen und fit. Ich freute mich: Sicherlich würde sie mich gut und zeitgemäß beraten können. Ich schilderte ihr also meine Schmerzen und Verspannungen. Wies darauf hin, wie lange ich damit schon kämpfe, dass ich Sport treibe, auf meinem blauen Wackelkissen sitze, Wärmesalben benutze und und und… und dass es trotzdem nicht besser wird.

„… Und ich habe mich mal erkundigt, was da helfen kann. Mir wurde von fast allen geraten, es mal mit medizinischem Cannabis zu probieren“, schloss ich meinen Bericht.

Ich hatte keine Zeit, gespannt zu warten, denn die Reaktion der Ärztin kam prompt, fast noch bevor ich ausgesprochen hatte: 

So etwas verschreiben wir hier nicht!“.

Bumm. Die Tür, die ich als Chance gegen meine Schmerzen gesehen hatte, knallte mir mit voller Wucht ins Gesicht. SOWAS verschreibt man hier also nicht. So Drogenkram. Pfui Teufel.

Ich wäre vor Scham wohl in meinem Plastikstuhl versunken, wäre ich nicht so hilflos und wütend gewesen in diesem Moment. Ich hatte wirklich auf eine Möglichkeit gehofft, nicht jeden Tag mit extremen Schmerzen fertig werden zu müssen. Ich wollte einfach nur etwas tun, etwas machen, etwas nehmen – ohne mich völlig zuzuknallen. Leider hatte die Ärztin wohl eine andere Vorstellung davon, was „zuknallen“ ist.

„Also, medizinisches Cannabis oder Medikamente die so etwas enthalten verschreiben wir hier nicht. Das ist auch alles so modernes Zeug, damit kenne ich mich nicht aus. Auch wenn es schon sein kann, dass Ihnen das hilft“. Ich schluckte. Es könnte also sein, dass mir Cannabis hilft – aber sie verschreibt es mir nicht…weil…?!?

Stattdessen bot sie mir an, mir ein extrem starkes Schmerzmittel aufzuschreiben. Ich habe es gegoogelt: Dieses Schmerzmittel wird unter anderem statt Methadon verwendet, wurde früher als weniger Suchterzeugend als Opiate oder deren Ersatzwirkstoff Methadon eingestuft, aber mittlerweile ist es gleichauf. Das könne sie mir also ohne Probleme verschreiben. Aha. Für einen Junkie hielt mich die Frau anscheinend eh schon, immerhin hatte ich sie ja nach Cannabis gefragt. 

Es gibt Studien über das Präparat, dass sie mir stattdessen verschreiben wollte, in denen gezeigt wird, dass Menschen die es nehmen übermäßig oft eine Abhängigkeit entwickeln.

Dass die Missbrauchszahlen ansteigen, dass das Absetzen des Medikaments dem Entzug eines chronischen Alkoholikers oder Heroinabhängigen ähnelt. Aber das sei ja nicht so schlimm, ich würde ja nur eine kleine Dosis kriegen. Gegen die Verspannungen. Das Medikament steht im Verdacht, die Entstehung von Selbstmordgedanken zu fördern. Bei einer Studie an der Monash University, Melbourne, mit 100.000 Patien*innen gab es 1201 Notfälle im Zusammenhang mit dem Präparat. 472 Fälle davon waren Selbstmordversuche, der überwiegende Rest ein übermäßiger Konsum. Aber Cannabis? Nein, sowas wird hier nicht verschrieben! Pfui!

medizinisches cannabis
Picture by Michael Fischer via pexels.com

Ich habe dankend abgelehnt, mir ein Rezept für ein anderes starkes, aber mir bekanntes Schmerzmittel ausstellen lassen (irgendwie muss ich halt die nächsten tage rumkriegen) und werde nun erneut selbst Geld in die Hand nehmen, um mir zu helfen. Ich werde mal wieder zu Massagen rennen, werde CBD Öl bestellen, werde Akupunktur bezahlen, werde weiterhin Geld für Wärmesalben und Bäder und weiß der Geier was raushauen. In der Hoffnung, dass es mir hilft.

Auch wenn es da ein pflanzenbasiertes Mittelchen gibt, was man in Deutschland bei gewissen Indikationen – wie Krämpfen bei MS – durchaus verschreiben darf und kann, das die Krankenkasse zahlt. Und was man auch wieder absetzen kann, ohne sich das Leben nehmen zu wollen.

Aber SOWAS wird halt leider – im Gegensatz zu all dem anderen Sch***, nicht verschrieben.


Pfui Teufel, Frau Ärztin. 

***
Hast du schon Erfahrungen mit medizinischem Cannabis gemacht? Wie stehst du Cannabis in der Medizin generell gegenüber, hast auch du Vorbehalte? Lass uns diskutieren und austauschen. Hinterlass mir gerne einen Kommentar!

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17 comments

  1. Ich weiß nicht so genau wie es heutzutage im Jahr 2019 ist, aber vor einigen Jahren war ist ein Spießrutenlauf medizinisches Cannabis verschrieben zu bekommen. Deshalb habe ich jetzt in einem anderen Land ausprobiert. Mir hat es bei Schmerzen geholfen aber mit anderen Wirkungen die ich nicht haben wollte. Und durch rumprobieren habe ich festgestellt und das bei mir CBD Öl bei Schmerzen wirkungsvoller war. Allerdings gibt es da wirklich Qualitätsunterschiede, manche Öle bewirken bei mir nichts und manche sind besser als jedes Schmerzmittel. Zusätzlicher CBD Öl natürlich viele gesundheitliche Vorteile. Ich denke auch man muss sich wirklich an die persönlich richtige Wirkstoffkonzentration herantasten.

    1. Ich danke dir Dagmar, noch sträube ich mich gegen die 50€, da ich dann schon wieder etwas aus eigener Tasche zahlen muss – wie ja meine gesamte MS Therapie. Es wäre so schön, da mal finanzielle Unterstützung und Erleichterung zu bekommen… aber wem erzähl ich das, wir sitzen hier ja alle im selben Boot.
      Danke dir auf jeden Fall für deinen Rat!

  2. Die Neurologin von meinem Mann hat bei seinem letzten Arzttermin von ganz alleine dieses Thema angesprochen, ob er vielleicht das Cannabisspray in Betracht ziehen könnte.
    Daher finde ich es echt schade, dass die Ärztin in deinem Fall so reagiert hat.

    Ich hoffe, dass du irgendwann eine passende Möglichkeit findest, die deine Schmerzen einschränken.

    1. Danke dir Ann-Katrin, momentan sind es halt einfach starke Schmerzmittel. Ich hoffe auf den Termin bei meinem richtigen Neurologen in der kommenden Woche!

  3. Warum wechselst du nicht einfach die Ärztin? Ich habe kürzlich auch von jemanden gehört, die ihren Arzt immer und immer wieder auf Cannabisspray ansprach. Er lehnte es jedesmal ab. Bis beim letzten Termin ihr Mann mitging, da hat sie es dann verschrieben bekommen. (und das im 21. Jahrhundert!!!) Es gibt doch genügend andere Neurologen. Kein Grund bei jemanden zu bleiben. Die Dame wollte das Spray übrigens um besser schlafen zu können und nicht die halbe Nacht wegen Harndrang auf der Toilette zu verbringen. Seit sie das Spray nimmt kann sie endlich wieder durchschlafen. Viel Glück. Es gibt eigentlich keinen Grund wieso du niemanden findest der dir das Medikament verschreibt.

  4. Hallo Samira, ich kenne das Thema leider auch.. Meine Neurologin verschreibt es mir nun dann, wenn alle anderen verschreibungspflichtigen Medikamenten bei Verkrampfung nicht helfen. Bescheuert!! Nun mache ich es so,das ich mir nach und nach alles verschreiben lasse.Diese Rezepte aber nicht einlöse und sage ihr ,das diese Pille auch nicht geholfen hat. Dann muss sie irgendwann auf Cannabis umstellen! So meine Hoffnung! Echt traurig, wie man immer wieder kämpfen muss! Als ob man das alles aus Spaß machen würde! Drück dir ganz fest die Daumen,das du dein Cannabis bekommst und schnell alles wieder locker wird! Liebe Grüße Anke

    1. Yes! Ich habe heute Cannabis verschrieben bekommen! Da alles andere nicht geholfen hat, hat meine Neurologin mir jetzt das Spray verschrieben. Es geht scheinbar doch!
      Ganz liebe Grüße und ich hoffe dir geht es besser!
      Anke

  5. Moin, mein Neurologe will dieses “Zeugs” auch nicht in seiner Praxis sehen, er sieht sich sonst als “Dealer” Er hat in seinem Arztbrief geschrieben, sollte ich C nehmen, wird er die Führerscheinstelle informieren. Ich habe bereits die Kostenübernahme seitens der KK, bin austherapiert. Meine Nachfrage bei der Ärztekammer SH und den jeweiligen Drogenbeauftragten ergab, dass kein Arzt in ganz SH Cannabisblüten verschreibt. Sie werden es auch weiterhin nicht tun. Meine Anfrage an den Bund wurde nicht beantwortet. Die Drogenbeauftragten der Linken, Grünen können auch nicht helfen. Wir müssen alle gemeinsam aufstehen, wir müssen die Kraft finden, uns durchzusetzen. Evtl schaffst du es, ein Privatrezept zu bekommen, damit kannst du dich freikaufen von Strafverfolgung. Wünsche dir viel Glück und einen langen Atem. Liebe Grüße Anke

    1. Liebe Anke, ja, es ist wirklich ein Kampf. Mein Neurologe verschreibt es anscheinend schon, aber halt nur den ganz harten fällen, wo alles andere nicht geholfen hat,. Cannabis ist bei ihm quasi die letzte Instanz…
      Und ich möchte auch nicht auf illegalem Wege Cannabis konsumieren, da das – wie du ja schreibst – zum Beispiel in einer Verkehrskontrolle heftig nach hinten losgehen kann.
      Es ist einfach unfair, was soll man machen… :/

  6. Hi,
    mir geht es ähnlich Leide an Depressionen, sozialen Geschichten und panikattaken.
    Ich habe so viele Medikamente durch aber irgendwie hält mich das nur halbwegs oben. Konsumiere seit einem halben Jahr regelmäßig cannabis. Bin derzeit ohne Medikamente unterwegs und es geht recht gut. Natürlich geht es auf und ab, was ich zuvor durch die Medikamente nicht hatte. Aber ich habe keine panikattaken mehr und kann deutlich besser in Gesellschaft gehen.
    Ich bin bisher auch auch nur gegen Mauern gelaufen aber aufgeben,Nein.

  7. Hallo Samira,
    ich bekomme seit 5 Jahren Sativex von meiner Neurologin verschrieben. Das ist ein canaboides Mundspray gegen Spastik.
    Ich bin damit gut zufrieden; ich muss zum Glück auch keine anderen MS-Medikamente nehmen (Ich habe keine schubförmige MS).
    Man muss wirklich das Glück haben, an die richtigen Ärzte zu geraten, die offen dafür sind. Ich kann mir auch vorstellen, dass es hier in Berlin auch einfach ist, solche Ärzte zu finden.
    Herzliche Grüße
    Susanne

    1. Liebe Susanne,
      ja, mein Arzt meinte ja, es wäre genau das was mir hilft, nur sei bei mir eben noch nicht das Ende der Fahnenstange mit allem anderen erreicht. Mal schauen, vielleicht klappt es ja noch irgendwann… Dir alles Gute!

    2. Hallo Susanne, dürfte ich dich fragen,warum du das Sativex benutzt und wie viele Sprühstöße du nimmst?
      Ich habe seit einem 1/2 Jahr massive Verkrampfungen in meinen Beinen bekommen. Meine Neurologin hat mir jetzt auch das Spray verschrieben.Ich nehme es seit 2 Tagen und muss jetzt die richtige Dosies finden. Bin gespannt wie und wann es wirkt !
      Nehme auch keine Medikamente. Bin aber im Coimbraprotokoll
      Und du bist zufrieden!?
      Liebe Grüße
      Anke
      B

  8. Liebe Samira,
    vielen Dank für diesen tollen und ehrlichen Artikel.
    Es tut mir wirklich leid, dass du so eine negative Erfahrung machen musstest. Aber leider ist es heute immer noch schwer, sich medizinisches Cannabis verschreiben zu lassen. Selbst meine Oma, die jahrelang Schmerzen und alle möglichen Krankheiten und Symptome hatte, musste ewig mit ihrer Ärztin und dann der Krankenkassen kämpfen …
    Ich probiere gerade CBD Tropfen aus (https://vitalhemp-hanftropfen.website/?gclid=EAIaIQobChMIj7vot93K4wIVhJSyCh1W8AGZEAAYBCAAEgKif_D_BwE, das ist nicht schlecht), das hilft auch und wirkt gleichzeitig antientzündlich. Ansonsten hilft mir auch Celery Juice (Buch von Anthony Williams dazu kann ich nur empfehlen), um mir mehr Lebenskraft zu geben und die Symptome zu lindern. Man muss aber erst einmal eine Weile jeden Morgen auf nüchternen Magen 500 ml frisch gepressten Selleriesaft trinken.
    Ich hoffe, du findest einen Weg, und dass es dir ganz schnell wieder besser geht.
    Ganz viel Liebe und Sonnenschein aus Berlin
    Julia 🙂

    1. Danke dir Julia! Ich habe nun ein Muskelrelaxanz bekommen und nehme dazu CBD Öl, auch habe ich gerade eine Dosiserhöhung meines Vitamin D hinter mich gebracht, was sicher dazu beitrug, dass es mir so miserabel ging.
      Seit etwa einer Woche geht es wieder Bergauf und irgendwas von den Dingen, die ich jetzt so mache, scheint zu helfen 😀
      Liebe grüße,
      Samira

  9. Hallo Samira,
    Bin einer der wenigen atypischen MS-Besitzer in diesem Blog-Teil. Bin aber für die Gleichberechtigung – bin ein Mann:-). Komme aus Österreich und da ist die Frage nach medizinischem THC nicht einmal verpönt.
    Wurde auch auf die positiven Möglichkeiten angesprochen und habe daher das bei uns noch erlaubte CBD zu verwenden begonnen. Ja, und es hat bei mir zumindest bis jetzt immer gut gewirkt. Muss es auch nicht unbedingt regelmäßig nehmen, da mein Verlauf zum Glück eher a-typisch ist. Keine echten Ausfälle, nur das taube Gefühl, ab und zu die nervösen Ameisen und Krämpfe, aber auch Gelenks- und Rückenschmerzen sind bei mir vorhanden. Diese rechne ich aber nicht wirklich zu MS.

    Liebe Grüße aus Wien
    Andreas

    1. Lieber Andreas, hier ist natürlich jede*r willkommen! 😉
      Ich benutze auch CBD Öl und habe das Gefühl, dass es mir gut tut.
      Liebe grüße,
      Samira

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